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Erst beten, dann töten? „Soldatengottesdienst“ 2019

SDG-BW-Wegtreten

Internationaler „Soldatengottesdienst“

Am Donnerstag, d. 17. Januar 2019, 9 bis ca. 10 Uhr im Dom

Protest vor dem Dom von 9 Uhr 30  bis ca. 12 Uhr

 

Wie in jedem Jahr werden am Weltfriedenstag der Katholischen Kirche im „Hohen Dom“ zu Köln über 1000 ausgewählte Soldaten für ihr Handwerk präpariert. Diese Bundeswehr- und NATO-Soldaten erhalten eine Vorab- Absolution für ihre Arbeit in aller Welt.

1996 Verkündete noch Kardinal Meisner:“ In betenden Händen ist die Waffe vor Missbrauch sicher“. Was diese Hände anrichten können, wenn sie nicht mehr beten, zeigte 2009 Oberst Klein in Afghanistan. 142 Zivilisten starben bei einem von ihm befohlenen Bombenangriff. Der Oberst wurde mit einer Beförderung zum Brigadegeneral belohnt.

Der Nachfolger von Kardinal Meisner- der neue Kardinal Wölki- gibt sich ziviler. Er betet für Flüchtlinge und deren Helfer. Aber er sieht auch in den Soldaten die Helfenden und segnet diese Krieger weiter. Auch wenn Papst Franziskus am 1. Januar 2014 forderte: „Verzichtet auf den Weg der Waffen und geht dem anderen entgegen auf dem Weg des Dialogs…“

Bekräftigen wir diese Worte mit unserem Protest vor dem Dom!

 

Beitrag: Rolf- Rüdiger Noack, Antimilitaristisches Bündnis, Köln

 

 

 

 

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