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Schlappe für die Bundeswehr

Aachener Friedenspreis für Schulen, die sich den Besuch der Bundeswehr verbitten

Der “Kölner Stadt- Anzeiger “ berichtet am 9./10. Mai 2013, dass der diesjährige Aachener Friedenspreis an drei Schulen geht, die weder Werbeveranstaltungen der Bundeswehr noch deren Auftritte im Unterricht an ihrer Schule haben wollen. Das sind die Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf,  das Robert-Blum-Gymnasium in Berlin und die Kathe-Kollwitz-Gesamtschule in Offenbach. Sie „seien die Ersten gewesen, die angesichts der verstärkten Werbung der Bundeswehr entsprechende Beschlüsse gefasst hätten“, so die Begründung des Friedenspreises. Der Preis wird am 1-September verliehen.

Dazu Vorstandmitgied Lea Heuser vom Aachener Friedenspreis: „Offiziell werden die Auftritte (der Bundeswehr, KFF) legitimiert als Unterrichtsbeitrag zur Sicherheitspolitik“, in Wirklichkeit aber seien es getarnte Werbeveranstaltungen, die das Soldatenhandwerk als Abenteuerurlaub präsentieren.

Weiterer Preisträger ist eine irakische Schule, in der Kinder verschiedener Ethnien und Religionen gemeinsam lernen.

 

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